Soll der Ris der Stands=geschichten
Erster Anfang sein? Mit nichten
War der Anfang Zwergen=klein
Risen=gross daß End soll sein.
In dem Wiger=Thal zu Reyden
Stund ein Eich auf grüner Heiden
Welche als sie stürzte ein
Fand Mann Rippen und Gebein
Ungeheürer dickh- und Länge
Dannoch nit in solcher Menge
Daß Mann wissen könnt genau
Den gewessten Cörper=Bau.
Die Gelehrten also fanden
Daß ein Ris darauf Bestanden
Dessen Höhe zelte wohl
Sechzehn Werckschuh u. Vier zohl.
Wär ein Mann von unsern zeiten
Ihm gestellt an die seiten
Würd ihr gleich-maß Treffen ein
wie die zwo Figuren seyn.
Daß Lucern die Bein behaltet
Zweiffl's ohn die Ursach waltet
Daß in kleiner Brust so gut
Als in grosser sey der Muth.
(Man hatte in Reiden im Jahr 1577 unter einer umgestürzen Eiche Mammutknochen gefunden und sie dem wilden Mann zugerechnet, den Lucern im Wappen trägt.)
08.04.2008 00:04:20
Luzern, Kapellbrücke Tafel 2
Eh eine Stadt kam hier zu stehen
War Vill Nächt ein Licht zu sehen
Ueber Sankt Niclauß Capell
Wo jetzo ist der Pfarrkirch-stell.
10.04.2008 00:06:24
Luzern, Kapellbrücke, Tafel 3
Als Mann bracht ein Stadt zusamen
Gab ihr dieses Licht den Namen
Nun dies neu Lucern ohn g'fahr
solch einer schlechten Bildung war.
- War Ihr Mutter heit scho do?
- Geschtern war se do …
- Heit glab isch au!
- Nä heit net, geschtern war se do.
- Heit no net?
- Geschtern war se do.
- Isch hätt jetz gsaht, sie war heit scho do.
- Nä des war geschtern, glab isch.
- Die Zeit, die Zeit!
17.04.2008 17:59:17
Stele: Aimé Césaire (1913-2008)
»Das Wort ›Neger‹ war eine Beleidigung. Aber wir hatten es ja nicht erfunden. Eines Tages gehe ich in Paris über die Straße, nicht weit von der Place d´Italie. Ein Kerl fährt mit dem Auto vorbei: ›Heh, kleiner Neger!‹ Es war ein Franzose. Da habe ich ihm gesagt: ›Den kleinen Neger kannst du am Arsch lecken!‹ Am folgenden Tag schlage ich Senghor vor, wir könnten zusammen mit Damas eine Zeitschrift herausgeben: ›Der Schwarze Student.‹ Léopold: ›Ich würde mich darüber hinwegsetzen, man sollte sie 'Die Negerstudenten' nennen. Verstehst du? Man sagt uns das ins Gesicht, als Beleidigung. Gut, ich nehme es auf und biete ihnen die Stirn.‹ So wurde die ›Négritude‹ geboren, als Antwort auf eine Provokation.«
(Aus einem Interview mit Francis Marmande, http://www.printempsdespoetes.com/ eigene Übersetzung)
19.04.2008 15:56:56
Stele: Werner Dürrson (1932-2008)
C+M+B
AUSGESCHRIEBEN das Buch
vom Zerfall / kein Wort mehr
verlieren / Makulatur / j' ai
donné ma demission / Cioran
geht nicht mehr spazieren
im Jardin du Luxembourg
/
WO ist noch einer wie Michaux
in Schächten so zuhaus die
er sich selber grub fremd
jeder Asphyxie
Ich führe meinen Alten aus
bei Tage / hellen Nächten
/
VERGESSEN SIE bitte nicht
auf dem Cimetière Montparnasse
gesetzt daß es glückt
den mächtigen Stein zu rühren
der den schmächtigen Beckett
drückt
(Aus: Buchwald/Endler [Hrsg.]: Jahrbuch der Lyrik 2002, München C.H. Beck, S. 103)
19.04.2008 16:00:36
Luzern, Kapellbrücke, Tafel 6
Durch die Zeit wird viel verzehret
Viles aber auch vermehret:
Also war Lucern zur Zeit
Schon erbessert in so weit.
29.04.2008 10:11:47
Luzern, Kapellbrücke, Tafeln 7 u. 8
Bey dem Panner will man sterben
Oder Sieg und Ruhm erwerben
Daß es werd geführet wohl
Der 'Statt' Hauptmann ordnen soll.
xxx
Ehrenfähnlein zwey der Schützen
Eins der Stadt sich unterstützen
Beyde Panner uns darzu
Schwingen sich zum Ruhm und Ruh.
Alle Texte aus: »Historische und Moralische Erklärungen der Bilder und Gemählde auf der Kapell=Brücke der Stadt Lucern«, Zürich, bey Orell, Geßner, Füeßlin u. Comp. 1775
29.04.2008 10:14:57
Textikel
Vielleicht haben sie über Nacht das Geld abgeschafft, dachte Hans Test am Automaten in der Sparkasse.
09.05.2008 16:16:59
13 Buchstaben
J edes Ohr entwickelt rasch grüne
O zeane ermuntert rohgereimte Gardinenschlampen ja
E ngelsgleich roch Gertrud jeweils ohne
R öhren getrunkenes Jerusalem Ortsteil Edingen
G eneriert jameslastige Otöne endlicher Rudi
B ißchen Weihrauch war nie drin. Eher weiche Dialekte
U nerhörter Förster Beerenberch baumlanger Dirigent der sonntags
R atten killte. Der Müll den wir bewohnten hieß dagegen
K airo oder Khaidelberg Keltenwall aus totem Lehm gestampft
H eimgeholt in die Dosenluft des besagten Pueblo Neruda.
A ls Autos mit Sorry-System durch scharenweise Möwenvögel ins
R utschen kamen (Highway/Kot) gab es einen Tütenknall der mit
D udendichtung nur sehr ungefährlich zu umschreiben wäre.
(zum 65. Geburtstag)
22.05.2008 00:06:19
Stele: Luis Omar Salinas
Sea Gypsies
The ocean tosses like a Chopin etude.
Her green bathing top flashes
with the sun’s light like a dancing fish,
the surf around her waist
and I think
of a girl from my youth who married
young and died young. I miss her
as much as I miss the sea and
the early autumn seagulls that speak
with the silver tongues of rhetoricians.
I carry the image of her bronze body
with me, her Virgin scapular, her silver-
aqua eyes, along with a Greek hymn
that haunts the sea crags, that haunts
this beating surly mollusk of a heart
as I watch the gypsy fishermen
arrive in their ghetto boats
with princesses dressed in scarlet,
in deep blue with long black hair and
scarves, snakelike necklaces around
their pearl necks, breasts covered
by green silk and gold medallions.
It must be fun to be sad gypsies.
I tremble from their capricious kisses
and tumble on the cool beach, tossing
in the salt foam, crossed by passion
and the perilous waves that whistle
on the rock like a crazy woman.
1
Frankfurt Gate 62, eine Baracke direkt aufs Flugfeld gesetzt, Kerosingeruch, Test beginnt am eben gekauften Parfum zu zweifeln.
2
Nach der Gangway Taschenlampen über Notsitzen an die Eingangswand geschnallt. Er hat das Flugzeug noch nicht betreten und macht seinen ersten Witz.
3
Die elektronisch zugewiesenen Plätze stellen sich als Irrtum heraus. Test, der auf einem Tablett Platz genommen hat, wird nach längerer Überprüfung seines Tickets in den hinteren Teil des Flugzeugs verwiesen.
4
Sein Nachbar rückt einen Platz weiter ans Fenster. Er blickt finster und pult eine sim-card aus dem Handy. Als die Flugbegleiterin ihn auffordert, das Handy abzuschalten, reagiert er trotzig, beinahe aggressiv. Später möchte er austreten. Er sagt: »thank you«. Verbessert dann schnell zu: »excuse me«.
5
Hinter Test ein kleines Mädchen. Manchmal schreit es oder heult laut auf. Er hat den Eindruck, daß die Mutter den weinenden Kopf in eine Decke drückt.
6
Vor ihm zwei Deutsche. Der eine hat einen Ordner mit der Aufschrift 309 - 1988 aufs Schienbein gelegt. Manchmal öffnet er ihn und spannt ein Formular aus, das er zusammen mit seinem Nachbarn über den Gang gelehnt ausfüllt.
7
Cheese oder Turkey? Cheese. Test überlegt sich, was Ernest Wichner, Ingo Wilhelm und Sabine Küchler wohl gewählt haben, die einige Reihen vor ihm sitzen. Er stellt sich vor, ihnen Fragen zu stellen. Hatten sie auch einen Twix-Riegel in der Packung, die mit einem 3-Zeilen Essay bedruckt ist? Haben sie auch das Sandwich schon gegessen, bevor die Getränke da sind? Im Umkreis essen alle, auch Test, obwohl er durstig ist.
8
Turbulenzen über Rumänien. Die Luft hat hier Schlaglöcher.
9
Test notiert ständig. Er notiert, daß er nicht soviel notieren sollte, sonst muß er sich bald wieder so ein teures Notizbuch kaufen. Er notiert einen Satz über den Hintern der Flugbegleiterin. Er notiert, daß ihm leider wieder etwas einfällt, weshalb er dann doch wieder etwas notiert.
10
Stilles Wasser bitte und stillen Wein.
11
Das schreiende Mädchen wird von der Mutter liebkost. Die Mutter wird vom Vater zurechtgewiesen, der ein schlafendes Mädchen auf dem Bauch liegen hat. Die Flugbegleiterin bringt einen eingeschweißten Plüschbären.
12
Die sehnsüchtigen Blicke der alten Damen zur Toilette am Ende des Flugzeugs.
13
Warum immer Witze? Damit das Gehirn beschäftigt ist.
14
Inschrift: Als freundliche Geste gegenüber den Mitreisenden bitten wir den Waschtisch mit dem gebrauchten Handtuch zu säubern.
15
In der Kloschüssel ein Fetzen Kot des Vorgängers. Im Spiegel entdeckt Test, daß er sich wieder schlecht rasiert hat.
16
Jet-lag! sagt der Vater des schreienden Mädchens.
17
Would you please fasten your seat-balls? Thank you.
06.06.2008 13:56:51
Balkanische Alphabete (2)
CONSTANTIN ACOSMEI
Frühstück
(habe heute morgen einen
toten gesehen mit pickeln im gesicht
bin ins zimmer gegangen
habe mich auf die matratze gelegt
habe mir die augen zugedrückt
die decke übers gesicht gezogen)
JULIAN TANASE
Ein Meister aus Bukarest
Die Einsamkeit ist ein Meister aus Bukarest
im Viertel wo man einander bewohnt
Wenn wir weinen wollen gehen wir in seine Werkstatt und weinen
und der Meister spendiert Wein und Tabak
er sagt bitte weint doch oder lacht Tränen macht was ihr wollt
mich stört das kein bißchen ich muß nur einen Schuh flicken
einen schlichten Schuh ich habe keinen anderen
Wir schweigen und ziehen sie uns aus
und weinen in die Schuhe hinein für ein Viertelstündchen
dann ziehen wir sie wieder an die Tränen steigen bis zum Knöchel
und auch der Meister zieht seinen an und geht ein paar Schritte mit uns
VASILE LEAC
erinnerungen an seymour
(für die kleine im flugzeug)
.ganz weit weg ziehst du an deiner sandale den riemen fest
der fluß ist nah der sand trocken
aus deinem schulranzen kramst du ein plastikpferd
die kleider sind leicht
irgendwo in der nähe ein wächter
zweifelt an seiner religion
ich mag gedichte die mich verändern
daß ich in der küche
eine zigarette anzünden muß
ein gedanke löscht den vorherigen
der zaun ist perfekt
ich lasse das tier herein.
(Eigene Übersetzungen nach Interlinearversionen von Corina Bernic)
09.06.2008 13:01:33
balkanische hunde
09.06.2008 22:39:10
Balkanische Alphabete (3)
Der Kalif von Calafat
wir beginnen mit einem Punkt
setzen einen Fluß ans Ende
Raoul überquerend (alle Flüsse heißen Raoul)
an seinem Ufer Steine abgenagt von Hunden
wir Hals oder Kopf
wie die Tücher der Frauen
die ihre Münzen schüttelnd in den Wannen
der Pferdwagen saßen
Club der überfahrenen Dichter andere hätten
sich an einem i verschluckt
an einem Brocken Fleischwurst
dazwischen Störche und Autos die sie überholten
der Kalif von Calafat kreischte in einer Kirche
aus Blech und Honig sein Pericol Pericol
am Straßenrand freilaufend einsames Knie aus einem
Constantingedicht
und der Ernest blies auf der
parlamentarischen Zigarette die blauen Noten
eines Nebenflußpoems aus der Zeit als
die Kühe knietief ihre Bäuche kühlten
der Kalif (fotografiert von Ingo) auf einem
Diwan aus schlafenden Hunden die sich selbst wohl
im Ohr knackten
ein Mann will noch schnell nach drüben
Barthes wenn er noch am Leben wäre
ab und zu eine Fabrik oder ein rotes Auto
im Gegenverkehr drinnen ein Fleischfresser
aus Cetate baumelnde Dufttanne am Rückspiegel
Lanz Bulldog gezogen von Julian (fotografiert von Ingo)
Angler füttern Hunde
dazwischen Störche nach den Mücken des Kalifs schnappend
Verse wie Würmer die Regel forderte kurze Zunge
langen Zahn und Vasiles Augen
oder Horatius Sonnenbrille
Interlinearmücken von Ratio Corinna eliminiere
lb übrig bleiben Elogen
all das wie gesagt aus dem Gedächtnis eines Kalbsschädels
gefunden im Staub der im Fluß verlorenen Getreidewege
(zertifizierter i-Schädel)
dazwischen ein Teststorch
nicht weit vom Damm wo der Schimmel sein abenteuerliches
Ben Venut wieherte und der Hahn der Hunde blies
sein Interzis
als Sabine in der Küche den Duden zu einer Suppe rührte
dazwischen Störche und Eselshaar auf Bäumen wachsend
wie in Brasilien wo die Kohle blüht und Papageien
von nie gesehenen Kalifen berichten in einem Dom
aus Glas und Kartoffelkeimen
10.06.2008 12:11:12
Sanskrit ohngeschrieben vorlaute Version
Der Januar kommt mit seinem großen Meter
und einer Grammatik die nach vorn und zurück schaut
solange wir runde Köpfe haben
Im Wiesenmonat wird man uns austauschen
als wären wir laute Präpositionen weil ein Reh
vor der Tür steht oder ein Löwe aus Laub im Garten
unter der Bank schläft
dann essen wir zur Unzeit maltesischen Reis und fürchten
den Brumaire wenn ein Samariter uns Smarties
in den Mund steckt
Dieses Sanskrit ist ein Brocken Barock in dem der Engel
geschont wird. Wir hören ihn übers Dach staksen
oder er klopft im Keller sein Alphabet
Er ist ein Eimer voll Frühling ein Jemand ein
in die Tropen gesetzter Misanthrop
mit einem Traumtier an der Leine klein weich und
rund wie aus einem Lexikon für Säuglinge oder
sprechende Pferde Mister Ed kann sich nicht
weigern diesen Junikarren zu ziehen
Begrüßungsgedicht für
Aase Berg, Lina Ekdahl, Mara Lee, Björn Håkanson, Ann Jäderlund, Bengt Emil Johnson
Thomas Böhme, Nora Bossong, Oswald Egger, Ursula Krechel, Johann P. Tammen
Edenkoben, 25. Juni 2008
25.06.2008 17:31:13
Hans Test erinnert sich: als es Hugo Ball einmal zu bunt wurde
ÖlimKnie
Spät gegen zwölf Uhr kommt eine ganze Gesellschaft holländischer Jungs. Sie haben Banjos und Mandolinen mitgebracht und benehmen sich wie die kompletten Narren. Einen ihrer Klique nennen sie den »Öl im Knie«. Dieser Herr Ölimknie macht den Obermimen, indem er drapiert aufs Podium steigt und unter allerhand Verrenkungen, Beugen und Schlottern der Kniee Exentricsteps vorführt. Ein anderer, lang, blond (»brav Kerl, dem was Rechtes aus den Augen schaut«), nennt mich in einem fort und unendliche Male forciert »Herr Direktor« und bittet um die Erlaubnis, ein wenig tanzen zu dürfen. Also tanzen sie und stellen schließlich das ganze Lokal auf den Kopf. Sogar der alte Jan mit seinem gepflegten Bart und ergrauten Haar, unser würdiger Grill-Room- und Herbergsvater, beginnt feurige Augen und Klappschritte zu machen. Die klimpernde Kirmes setzt sich bis auf die Straße fort.
(Hugo Ball, Eintrag vom 11.4.1916. »Flucht aus der Zeit« S. 91)
03.07.2008 11:47:10
I.X. Uranus (1909-1984)
Gedanken
1. Eine senkrechte Fläche auf einer weiteren senkrechten Fläche und beide die Wange.
2. Wer eine Ente hat, hat auch eine Pistole.
3. In der Tüte stirbt der Spatz.
4. Steckt man eine Gans in einen Kalender, so schmilzt sie.
5. Den geschenkten Gaul erkennt man morgens, nicht aber das Laster.
6. Das grüne Huhn ist ein schwerer Wiederkäuer.
7. Die Melodie, die du heute auf den Schrank gestellt hast, kann schon morgen zum Fenster hinausspringen oder zwischen den Dachtraufen hindurch in Regionen verschwinden, in denen man den Bundschuh nicht feiert.
8. Die Frau ist der Löffel des Äquators.
9. Die Tugend unterscheidet sich vom der Axt dadurch, daß die Axt Junge wirft und die Tugend nicht.
10. Die größte Tugend ist die der Trägheit.
11. Die militärische Tugend ist wie ein Stuhl: dreht man an der Kurbel, so lacht sie; dreht man sie nach links, so wandert sie aus.
12. Das einzige Mittel, in der Liebe erfolgreich zu sein, ist der Fußboden.
(Aus dem Rumänischen von Ernest Wichner)
07.07.2008 15:09:48
Das heiße Fleisch der Wörter I
Aus dem Hermaphroditus des Panormita
Antonio Beccadelli (1394-1471)
GRABSCHRIFT DER SCHÖNGESCHMÜCKTEN JUNGFRAU CATERINA.
Unter dem Grabe hier liegt die edle Gestalt Caterinas.
Manch einem Freier gefiel diese so zierliche Maid.
Um ihren Tod nun trauern die Lieder, es trauern die Tänze,
Venus, sie weint und klagt es Amor, in Trauer versenkt.
Aus dem Lateinischen übersetzt von Friedrich Karl Forberg (1770-1848)